Die Dirndl-Dekolletés vieler Wiesnbesucherinnen sind auch heuer wieder aus mehreren Gründen ein Blickfang. Doch so mancher Zuagroaste steht beim Anblick der vielen Tattoos und Abziehmotive, die auf dem Herbstfest zur Schau getragen werden, vor einem Rätsel. Deshalb hier ein bissal Nachhilfe. Bei diesem Motiv handelt es sich weder um Rosis Nummer noch die Buslinie zum Sperrbezirk oder einen speziellen Zahlencode zur Beschreibung einer bayerischen Oberweite. Nein, a „Fuchzigdreiavierzga“ steht für Biergenuss und den Beginn der Geschichte der Flötzinger-Brauerei im Jahr 1543, als Wilhelm IV. dem „Bräu in der Wiesengasse“ die Brauereigenehmigung erteilte. Und unter „Hoamat“ (Heimat, Daheim) versteht nicht nur der stolze Träger dieser gelungenen Stadtwappen-Bergpanorama-Kombi „sei vadraude Umgewung, wo ea einegeboan woan is und wo ea si woih fuihn duad“. Im engeren Sinn steht „Hoamat“ für das Herbstfest. Foto Schlecker 2, Stuffer