Brannenburg/Rosenheim – Mit jeweils einstimmigen Beschlüssen gaben der Schul- und der Kreisausschuss bei ihren jüngsten Sitzungen grünes Licht für die Generalsanierung des Sonderpädagogischen Förderzentrums in der Inntal-Schule in Brannenburg. Die Verwaltung ist damit ermächtigt, die notwendigen Zuschussanträge bei der Regierung von Oberbayern zu stellen und die Architekten- beziehungsweise Ingenieurverträge für die Planung abzuschließen.
Gerhard Kippes, Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt, geht von einer staatlichen Fördersumme aus, die bei 50 Prozent der zuschussfähigen Kosten liegt. Welche Ausgaben die Baumaßnahmen mit sich bringen, konnte Kippes dem Gremium noch nicht sagen. Wenn alles glatt geht, rechnet er mit einem Baubeginn in den Sommerferien des nächsten Jahres.
Und noch eine erfreuliche Nachricht hatte er für den Ausschuss auf eine Nachfrage von Fraktionssprecher Sepp Hofer von den Freien Wählern parat. „Wir müssen während der Bauphase keine Klassen auslagern, sondern können die Unterbringung innerhalb des Gebäudes regeln.“
In der Inntal-Schule werden aktuell 146 Schüler in elf Klassen beschult. Derzeit wird gerade ein Erweiterungsbau in Holzbauweise erstellt, der zum Schuljahreswechsel 2019/20 in Betrieb geht.
Das für die Sanierung erforderliche Maßnahmenpaket umfasst laut einer Stellungnahme der Verwaltung unter anderem die Beseitigung „erheblicher Mängel“ im Bereich des Brandschutzes, die Anpassung der veralteten Beleuchtungseinrichtungen an die Mindestanforderungen und die Erneuerung der Sanitäranlagen im Obergeschoss des Bauwerks. Sie sind total veraltet und befinden sich noch im Zustand von 1961 – das Jahr, in dem dasSchulgebäude errichtet wurde. Norbert Kotter