Heimatlicher Dialekt hält Wiesn-Besucher im Zaum

von Redaktion

Binationale Wiesnstreife mit Kollegen aus Tirol hat sich „hervorragend bewährt“ – Schneller Sucherfolg nach zwei Kindern

Rosenheim – Pünktlich zum Erntedankfestzug am Sonntag gönnte sich der Regen eine Pause. So kamen am Vormittag zahlreiche Besucher zum Festzug durch die Rosenheimer Innenstadt. Die Kollegen der Wiesnwache hatten nach eigenen Angaben insgesamt einen recht ruhigen Arbeitstag. Das mittlere Wiesn-Wochenende entwickelte sich über die letzten Jahre immer mehr auch zum Magnet für Besucher aus Österreich, weshalb sich die polizeiliche Unterstützung aus dem Nachbarland für die Wiesnwache laut Polizei immer wieder bewährt hat.

Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass hier eine verbale Zurechtweisung im heimatlichen Dialekt oft Wunder wirken kann. Aus diesem Grund verrichten auch heuer wieder eine Kollegin und ein Kollege aus Tirol Dienst auf dem Rosenheimer Herbstfest. Die beiden Beamten arbeiten mit vollständiger Ausrüstung, Dienstwaffe und deren österreichischer Uniform mit den Kollegen der Rosenheimer Wiesnwache zusammen auf dem Festgelände. Ermöglicht wird dies durch den deutsch-österreichischen Polizei-Kooperationsvertrag. „Diese binationalen Wiesnstreifen haben sich hervorragend bewährt“, sagte ein Polizeisprecher.

Zwei kurzfristig „verloren gegangene“ Kinder im Alter von vier und sechs Jahren, die allerdings sehr schnell wieder ihren Eltern übergeben werden konnten, hatten die Beamten der Wiesnwache ein bisschen beschäftigt. Ansonsten waren die Festzelte fest in „Trachtlerhand“. Bei ausgelassener Stimmung erlebten die Mitglieder der Wiesnwache einen eher ruhigen Arbeitstag.

Artikel 10 von 11