Rosenheim – Zum Feuerwerk war das Rosenheimer Festgelände sehr gut besucht. Gegen 21 Uhr erstrahlte der Himmel in den schönsten Farben, brachte die unzähligen Besucher zum Staunen und läutete gleichzeitig den „Wiesnendspurt“ für die letzten Tage ein.
Für die Beamten der Wiesnwache gab es im Laufe des Abends den ein oder anderen Einsatz. Vermeintlich unsichtbar fühlten sich zwei 22- und 23-jährige Burschen aus dem Landkreis Rosenheim. Die Beiden wurden gegen 19.15 Uhr von den Beamten der Wiesnwache offen vor einem Fahrgeschäft beobachtet, wie sie genüsslich einen „Joint“ rauchten. Die Folge war eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Wiesnverbot für beide.
Ein 16-jähriger Rosenheimer entlud um 23.15 Uhr seine überschüssige Energie an einem Hinweisschild direkt vor dem Glückshafen. Das „Kräftemessen“ ging zum Nachteil des Schildes aus, brachte dem „Kraftlackel“ allerdings eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, ein Wiesnverbot und in naher Zukunft sehr wahrscheinlich eine Rechnung für das beschädigte Schild.
Besser zu Fuß hätte wohl ein 34-jähriger Rosenheimer seinen Nachhauseweg angetreten. Kurz vor 23.30 Uhr stellten Beamte der Verkehrspolizei Rosenheim auf der Aisinger Straße einen „schlangenlinienfahrenden Radlfahrer“ fest. Er konnte sich nach dem Abstieg von seinem „Drahtesel“ kaum noch auf den Beinen halten. Ein Alkotest ergab über zwei Promille. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.