Masskrug trifft junge Frau (27)

von Redaktion

Schnittverletzungen zugezogen

Rosenheim – Zahlreiche Einsätze hatte die Rosenheimer Polizei am Abschluss-Wochenende des Rosenheimer Herbstfestes zu verzeichnen. Unter anderem wurde eine junge Frau von einem Masskrug getroffen. Pech hatte ein Mann aus dem Landkreis Eichstätt, der – offenbar betrunken – die Polizisten aufforderte, ihn nach Hause zu fahren.

Deutlich mehr als nur eine „Watschn“ war der Vorfall am Freitag gegen 21.30 Uhr in einem Schankbetrieb. Ein 46-jähriger Rosenheimer warf im Zuge eines vorangegangenen Streits einen halbgefüllten Masskrug in Richtung der Kontrahenten, verfehlte diese, traf jedoch eine 27-jährige Nürnbergerin. Die junge Frau erlitt dabei Schnittverletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Rosenheimer wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Da er entsprechend alkoholisiert und weiter aggressiv war, durfte er die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Ein 26-jähriger Münchner ging kurz nach Mitternacht an einem in der Kaiserstraße stehenden Dienstfahrzeug vorbei und zeigte diesem den Mittelfinger. Da waren die deutlich über zwei Promille auch keine Ausrede. Eine Anzeige wegen Beleidigung war die logische Folge.

Gegen 5 Uhr folgte der „Auftritt“ eines 40-Jährigen aus dem Landkreis Eichstätt. Nachdem der betrunkene Mann zuvor schon mit der flachen Hand auf die Windschutzscheibe des Dienstfahrzeugs geschlagen hatte, kehrte er wenig später zurück, zeigte den Beamten den Mittelfinger und versuchte die Fahrzeugtüre aufzumachen. Zudem forderte er die Kollegen lautstark auf, dass „sie ihn nun jetzt endlich nach Hause fahren sollen!“ Die Folge war neben einem Platzverweis natürlich auch eine Beleidigungsanzeige.

Der Alkoholkonsum spielte auch bei einem 29-Jährigen aus Rosenheim keine unerhebliche Rolle. Der junge Mann hatte sich am Sonntag gegen 5 Uhr morgens im Bereich des Max-Josefs-Platzes für einen eher atypischen „Dresscode“ entschieden. Nackt auf einem Blumentopf sitzend trafen ihn die Beamten an. Und nachdem er sich nicht nur im „Adamskostüm“, sondern auch noch äußerst unkooperativ zeigte, durfte er in der Ausnüchterungszelle übernachten.

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