Gurtmuffeln geht es an den Kragen

von Redaktion

Aktion des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd – 340 Verkehrsteilnehmer bei Kontrollen beanstandet

Rosenheim – Verschiedenste Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligten sich auf Grund des Schulbeginns vergangene Woche an den landesweiten Aktionstagen zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Insgesamt mussten 340 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die entweder sich oder ein imFahrzeug mitfahrendes Kind nicht angeschnallt hatten.

„Es ist nur ein kleiner „Klick“, doch der kann letztlich über Leben und Tod entscheiden. Wir können nur weiterhin eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer appellieren: Schnallen Sie sich und Ihre im Fahrzeug befindlichen Kinder an“, so Polizeirat Holger Siegemund, Leiter der Abteilung Verkehrsaufgaben beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Über 500 Beamte beteiligten sich zum Schulbeginn in der vergangenen Woche im gesamten Präsidialbereich an der bayernweit stattfindenden Verkehrsaktion zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Leider wurden in dem relativ kurzen Kontrollzeitraum 274 Verkehrsteilnehmer festgestellt, die nicht angeschnallt waren. Fast noch erschreckender: 66 Kinder fuhren ohne Gurt in einem Kraftfahrzeug mit.

Wer während der Fahrt den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht anlegt, für den sieht die Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro vor.

Doppelt so viel, nämlich 60 Euro, müssen laut den Beamten die Verkehrsteilnehmer bezahlen, wenn sie ein Kind ohne jede Sicherung befördern.

Nachweislich war im vergangenen Jahr, 2018, bayernweit jeder fünfte tödlich verunglückte Pkw-Insasse laut Polizei nicht angeschnallt. In vielen Fällen wäre der Tod vermutlich zu verhindern gewesen.

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