Plastik in der Salami

von Redaktion

Rückruf zweier Wurst-Produkte

Trostberg/Rosenheim – Die möglicherweise mit Plastikteilen verunreinigten Salami-Wurstwaren des Trostberger Unternehmens Chiemgauer Naturfleisch (wir berichteten) sind unter anderem an Biomärkte in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Mühldorf geliefert worden. Das bestätigte der Hersteller auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Normale Supermärkte hingegen bieten nach Angaben von Dino Wirth, Marketingleiter bei Chiemgauer Naturfleisch, keine Produkte des Trostberger Bioherstellers an.

Betroffen sind zwei Produkte: Die Rindersalami (geschnitten, 65 Gramm) mit den Chargennummern BEGZH (Mindesthaltbarkeitsdatum 10. bis 13. November) und BEHHD (Mindesthaltbarkeitsdatum 13. bis 15. November) sowie die Edelsalami (Stange, circa 150 Gramm) mit den Chargennummern BEDWK (Mindesthaltbarkeitsdatum 24. bis 25. Oktober) und BEEPT (Mindesthaltbarkeitsdatum 25. Oktober bis 5. November). Wie viele Einzelprodukte die zurückgerufenen Chargen umfassen, dazu wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

In einem Rindersalami-Päckchen sowie in zwei Stangen der Edelsalami sind bislang rund zwei bis drei Millimeter große Plastikteile in den Farben Rot oder Blau gefunden worden. Bei den Plastikteilchen handelt es sich um Absplitterungen von Plastikboxen, mit denen im Betrieb „nicht so gearbeitet worden ist, wie es die Vorgaben vorschreiben“, wie Wirth erklärte. Das Unternehmen habe mittlerweile aber sichergestellt, dass ein derartiger Fehler nicht mehr passieren könne.

Die drei entdeckten Plastikteile seien zwar klein und nicht scharfkantig, trotzdem könne laut Wirth eine Gesundheitsgefährdung beim Verzehr nicht ausgeschlossen werden. mw

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