Fulda/Rosenheim – Hermann Tomczyk aus Rosenheim, Ehrenpräsident des Deutschen Motorsportbundes (DMSB), ist jetzt im Rahmen des ersten DMSB-Kongresses in Fulda mit der höchsten Auszeichnung des deutschen Motorsports geehrt: Der 68-Jährige erhielt den DMSB-Pokal, mit dem im deutschen Motorsport besonders herausragende Persönlichkeiten oder Verdienste ausgezeichnet werden. Neben den Formel-1-Weltmeistern Michael Schumacher, Sebastian Vettel oder Nico Rosberg gehörten in der Vergangenheit auch Stars wie die ehemaligen Langbahn-Weltmeister Robert Barth und Gerd Riss oder Rallye-Ikone Walter Röhrl zu den Preisträgern.
Tomczyk ist der 14. Preisträger des seit 2001 verliehenen Pokals. Ausgezeichnet wurde er für eine fast dreieinhalb Jahrzehnte andauernde, erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit, bei der er viele Positionen ausfüllte. So ist er unter anderem seit 1997 Sportpräsident des ADAC, war von 2006 bis 2008 Präsident des DMSB und von 2005 bis 2009 Vizepräsident des Motorsport-Weltverbandes FIA. Auch heute ist sein Engagement ungebrochen: Unter anderem dient er dem deutschen und internationalen Motorsport als Mitglied des FIA-World-Councils und ist seit 2017 als FIA-Vizepräsident für den Sport in der Region Europa zuständig.
Als Laudator trat in Fulda der ehemalige Mercedes-Sportchef Norbert Haug ans Mikrofon, der im Jahr 2013 selbst mit dem DMSB-Pokal ausgezeichnet wurde. „Hermann Tomczyk gehört zu den wichtigsten Vertretern und Machern des deutschen und internationalen Motorsports“, sagte Haug, der mit Tomczyk immer wieder Berührungspunkte hatte: „Er hat zahlreiche nationale und internationale Motorsportprädikate und -events maßgeblich geformt und positiv beeinflusst“, sagte Laudator Haug. „Der Förderung von Motorsport-Nachwuchs maß Hermann Tomczyk stets immense Bedeutung bei. Und in Junior-Rennserien, die er maßgeblich mitinitiiert hat, lernten spätere Formel-1-Weltmeister wie Michael Schumacher, Sebastian Vettel und Nico Rosberg ihr Handwerk.“