Rosenheim/Bad Aibling – Es ging blitzschnell in der jüngsten Sitzung des Kreistags – und der Antrag der ÖDP auf eine Finanzspritze des Kreises für den Neubau eines Hallenbades in Bad Aibling (wir berichteten) war vorerst vom Tisch. Stellvertretender Landrat Josef Huber (CSU) berichtete dem Gremium von der Absetzung des Tagesordnungspunktes und schickte hinterher, dass sich für ein solches Projekt möglicherweise Änderungen bei den Fördermöglichkeiten ergeben. Inwieweit sich Auswirkungen auf die konkrete Einzelmaßnahme ergeben könnten, wisse man derzeit nicht. Die Verwaltung müsse diesen Aspekt vorab prüfen. Zur Absetzung des Tagesordnungspunktes erfolgte kein Widerspruch aus dem Gremium, ein Beschluss hierzu wurde nicht gefasst.
Zumindest gesprochen wurde über einen Antrag der SPD-Fraktion. Sie brachte eine finanzielle Unterstützung des Landkreises für Gemeinden ins Spiel, die ein defizitäres Hallenbad betreiben, in dem auch Schwimmunterricht für Schulen angeboten wird. Mit Blick auf die Überlegungen in Bad Aibling begründete die SPD ihren Antrag auch damit, das Verwerfen von Gedankenspielen für Neubaumaßnahmen zu verhindern.
Letztlich einigte sich der Kreisausschuss darauf, der Verwaltung ein Hausaufgabenpaket mit auf den Weg zu geben und über eine Beteiligung des Landkreises zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu beraten. Wir berichten noch.Norbert Kotter