Rosenheim/Kufstein – Nachdem die ÖVP zwischenzeitlich tatsächlich ihren Vorschlag zur Vignettenbefreiung eingebracht hat, der insbesondere auch das Gebiet von Kufstein umfasst, ist Verkehrsminister Andreas Reichhardt dem mit einer ganzen Palette an Gegenvorschlägen entgegengetreten. Darin sieht Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel aber eine erhebliche Gefahr, dass es gerade dadurch in absehbarer Zeit wiederum zu keiner Mautbefreiung kommen könnte. „Unabhängig davon, wie sinnvoll solche Alternativvorschläge sein könnten, Tatsache ist, dass in den nächsten Jahren damit eine Mautbefreiung für Kufstein wieder in weiter Ferne wäre. Wichtig ist, dass insbesondere die ÖVP und die Grünen als mögliche Koalitionspartner jetzt bei ihren Zusicherungen bleiben und der Gesetzesvorschlag damit nicht verwässert wird. Jede andere Variante als im derzeitigen Gesetzesvorschlag führt unweigerlich dazu, dass die Angelegenheit wiederum auf die lange Bank geschoben wird!“, so Krumschnabel in einer Aussendung. Unabhängig davon, ob einer der Alternativvorschläge in Zukunft umgesetzt werden kann, gilt es im Hinblick auf die politischen Versprechen, jetzt eine rasche Umsetzung schon im Plenum des Nationalrates am 13. November zu beschließen. Es sei jetzt jahrelang Zeit gewesen, sich Alternativen einfallen zu lassen, sodass nicht wenige Tage vor einer Entscheidung diese wieder mit einer neuen Diskussion ausgesetzt werden soll, so Krumschnabel.