300 Spender bei „Blaulicht gegen Blutkrebs“

von Redaktion

TH Rosenheim und Polizeipräsidium unterstützen Typisierung

Rosenheim – „Blaulicht gegen Blutkrebs“ – unter diesem Motto führte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd zusammen mit der Technischen Hochschule Rosenheim eine große Stammzelltypisierungsaktion mit der Stiftung „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ (AKB) durch. Bereits vor dem offiziellen Beginn der Stammzelltypisierungsaktion gaben die ersten beiden Studenten ihre Blutprobe ab. Ein guter Start der gemeinsamen „Fahndungsaktion“, die von den Studierenden, aber auch sehr vielen engagierten Bürgern unterstützt wurde. Am Ende konnten 300 potenzielle Spender gewonnen werden.

Jungen Menschen wird häufig soziales Engagement in unserer Gesellschaft abgesprochen. Die gestrige Aktion hat aber eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen. Nur ein Beispiel: Ein junger Mann mit Gehirntumor wollte seinen Mitmenschen helfen und selbst Stammzellen spenden. Mittags machten sich die Schirmherren der Aktion, Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster und, in Vertretung von Polizeipräsident Robert Kopp, Polizeivizepräsidentin Eva Schichl ein Bild vor Ort. „Wir wollen nach Möglichkeit 2021 wieder eine gemeinsame Typisierungsaktion durchführen“, waren sich beide einig: „Besonders möchten wir uns bei allen Spendern für ihre Blutabgabe und ihr Engagement bedanken. 300 registrierte und potenzielle Spender kamen“, ergänzten beide.

Köster will mit der Zusammenarbeit auch ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen. „Leben retten war noch nie so einfach. Nur wenige Milliliter Blut genügen, um sich als potenzieller Stammzellen- und Knochenmarkspender registrieren zu lassen und so als genetischer Zwilling Erkrankten zu helfen.“

Artikel 2 von 11