Kiefersfelden – Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei einen marokkanischen Staatsangehörigen festgenommen. Er wollte in Deutschland offenbar auf Arbeitssuche gehen. In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Busses, der nach München unterwegs war. Einer der Reisenden legte einen abgelaufenen marokkanischen Reisepass zur Kontrolle vor. Das Dokument war nicht nur ungültig, sondern gehörte auch einer anderen Person. Laut ersten Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei handelt es sich dabei um einen Familienangehörigen des Marokkaners. Darauf angesprochen gab der 34-Jährige an, versehentlich den Pass seines Bruders eingesteckt zu haben. Er wurde wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt.