Rosenheim – Der OVB-Weihnachtsmarkt am Druckzentrum in Rosenheim Aisingerwies hat am Wochenende seine Pforten geöffnet. Stände mit Glühwein, Süßem, Bratwurst, Pommes und Co. lockten. Aber auch Christbäume, die erfahrungsgemäß auch am Nachmittag nicht ausgehen, gehörten zu den Anziehungspunkten. Sie waren den ganzen Tag über für OVB-Abonnenten um zwanzig Prozent billiger.
Schon eine viertel Stunde vor der Eröffnung am Samstag herrschte Hochbetrieb, vor allem in der kleinen „Weihnachtsbaumschonung“ die sich neben den Ständen befand. Vielleicht liegts daran, dass man in der Früh noch das Gefühl der vollen Auswahl hatte, während eine knappe Stunde später schon erhebliche Lichtungen in das „Wäldchen“ geschlagen waren.
Etwas für die
ganze Familie dabei
Zwar „forstete“ ein Team von insgesamt siebzehn Mitarbeiter immer wieder zügig auf, aber dennoch: Rein subjektiv war die Chance, auf diesen ganz speziellen einen Baum zu treffen, der nur auf einen selbst gewartet hat, in aller Früh doch am allergrößten. Und für alle, die nicht sofort von der Liebe auf den ersten Blick übermannt wurden, bot das Team Entscheidungshilfe.
Wie jedes Jahr wurde es auch diesmal von OVB-Mitarbeitern unterstützt und so schlüpfte zum Beispiel auch Jonas Alraun, sonst in der IT des Verlags beschäftigt, in die Rolle des „Christbaumfachberaters“. Und was machen die Leute beim Christbaumkauf falsch? „Sie verschätzen sich in der Höhe“, so die Antwort. „Was im Freien einfach umwerfend stattlich aussieht, bekommt im Raum, bei der üblichen Deckenhöhe von 2,50 Metern schnell Probleme“.
Geholfen wurde natürlich auch bei der allergrößten Schwierigkeit, die sich beim Weihnachtsbaumeinkauf regelmäßig stellt, der Frage nämlich: „Und wie kommt er jetzt ins Auto?“ Ein Problem, dem ganz Gewitzte, wie zum Beispiel Michaela und Marc Kitowski, von vornherein aus dem Weg gingen: Sie schoben ihren Baum schlicht auf einem Schubkarren heim.
Fragen ganz anderer Art stellten sich den Kindern auf dem Weihnachtsmarkt. Sie versuchten sich bei der Bastelstunde, die auch dieses Jahr von der Kinderkunstschule „Kind und Werk“ organisiert wurde, am Basteln einer Winterlandschaft: mehr weiße Watte, also Schnee, oder mehr braune, also Erde?
Diese Zeit konnten Eltern nützen, um in Ruhe einen Glühwein zu trinken und sich die Stände von Raphaela Oberberger aus Vogtareuth und Heinz Werner Bleyl aus Stephanskirchen anzuschauen, die kleine, dekorative Weihnachtsgeschenke und regionalen Honig anboten.
Manche gingen auch einkaufen oder machten es wie Alexander Ulbricht: Der genoss schlicht die Tatsache, nur auf den kleinen Korbinian aufpassen zu müssen und nicht auch noch auf Johanna und Lukas, während die Mama beim Kleidershoppen war.
Und noch einen Höhepunkt für die Kinder gab es, das Kasperltheater. Die Geschichte der Bayerischen Puppenbühne von Michael und Ramona Elze war auch wirklich gar zu nett: Der Schlitten des Nikolaus` mit den Geschenken ist festgefroren, Kasperl versucht ihm natürlich zu helfen.
Alles in allem war der OVB-Weihnachtsmarkt auch dieses Jahr wieder eine Veranstaltung, in der man in jedem Alter voll auf seine Kosten kommen konnte.