Jahreswechsel

„Sicherheit ist Vertrauenssache“

von Redaktion

Rosenheim – Zum Jahreswechsel hat sich der derzeit aufgrund eines Motorradunfalls (wir berichteten) im Krankenstand befindliche Polizeipräsident für Oberbayern Süd, Robert Kopp, zur Sicherheitslage in der Region geäußert. „Alles Schlimme verhindern zu können, ist eine Illusion. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und seine Mitarbeiter werden aber stets das Machbare tun, damit alle in Sicherheit leben können“, versprach Kopp dabei auch für das kommende Jahr.

Die Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, die im Frühjahr veröffentlicht wurden, sprechen laut Kopp für sich: 2018 konnte die Polizei im südlichen Oberbayern einen „beachtlichen Rückgang“ von Straftaten um 10,3 Prozent registrieren. Alleine beim Wohnungseinbruch wurden die Erfolge der letzten Jahre mit einem Minus von 35,1 Prozent erneut übertroffen. Gleichzeitig läge die Aufklärungsquote bei allen Straftaten mit 72,7 Prozent und damit über dem „schon sehr guten“ bayernweiten Vergleichswert. „Damit einhergehen müsste ein größtmögliches Sicherheitsgefühl aller hier lebenden Menschen – ganz so einfach ist es aber leider nicht“, sagte der Polizeipräsident. Die rund 2800 Polizeibeamten und Beschäftigten spürten bei den Bürgern, dass die „gefühlte Sicherheit“ oftmals nicht eins zu eins mit den objektiven Fakten der Kriminalstatistik im Einklang stehe. Kopp: „Sicherheit ist für uns als Polizei eine Vertrauenssache. Es ist uns daher wichtig, dass wir insbesondere durch erfolgreiche Polizeieinsätze oder die schnelle und professionelle Aufklärung von Straftaten beziehungsweise die schnelle Festnahme von Tätern dieses unverzichtbare Vertrauen in die Polizei immer wieder aufs Neue verdienen.“

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