Versuchte Tötung: Viele Unbekannte

von Redaktion

Mutmaßlicher Täter in der Psychiatrie

Frasdorf/München – Die Ermittlungen zur versuchten Tötung Dienstagfrüh in Frasdorf (wir berichteten) gestalten sich als schwierig: Der mutmaßliche Täter, der einen 19-jährigen Mann aus dem südlichen Landkreis massiv verletzt haben soll, befindet sich laut Polizei mittlerweile in psychiatrischer Betreuung. Keine Angaben gibt es hingegen weiterhin zur Tatwaffe sowie zu einem möglicherweise wichtigen Zeugen.

Wie bereits berichtet, hatte sich das spätere Opfer mit zwei Männern über ein Mitfahrportal verabredet. Gemeinsam machte sich das Trio von Zürich aus nach Deutschland auf. In München stieg dann einer der Männer aus, das spätere Opfer sowie der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Münchner, setzten ihre Fahrt Richtung Südosten fort, ehe die beiden gegen 1.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Staatsstraße 2093 bei Frasdorf hielten.

Was dort dann genau passierte, dazu kann die Polizei weiterhin keine genauen Angaben machen. Bekannt ist, dass der Münchner den 19-Jährigen schwer verletzte und mit dessen Auto zurück nach München fuhr, wo er sich anschließend bei der Polizei stellte.

„Mittlerweile ist der mutmaßliche Täter auf richterliche Verfügung in psychiatrischer Betreuung“, teilte Polizeisprecherin Lisa Maier auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen mit. Das Opfer sei außer Lebensgefahr, befinde sich aber weiterhin in der Klinik.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrieren sich derweilen auf den dritten Mitfahrer, zu dem es noch keine weiteren Erkenntnisse gibt, sowie auf den Tathergang. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen, mit welchem Tatwerkzeug der 18-Jährige den 19-Jährigen verletzt hatte, als „schwierig“. Maier kann nur bestätigen: „Die bloße Hand war‘s sicherlich nicht.“ Mathias Weinzierl

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