Alter: 54 Jahre.
Wohnort: Stephanskirchen.
Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Söhne.
Berufe: Konditor, Hauptschullehrer, Bürgermeister von Stephanskirchen.
Hobbys: Ausdauer- und Bergsport.
Lebensmotto: „Man sollte nicht sein Leben mit Tagen, sondern seine Tage mit Leben füllen.“
Was mir besonders am Herzen liegt: Demokratie heißt für mich, mitzubestimmen. Es ist allerdings zu wenig, den Menschen nur alle sechs Jahre durch einige Kreuze Einfluss einzuräumen. Dafür stehen wir vor zu wichtigen Entscheidungen, die wir offen und transparent treffen sollten. Zu Recht wird derzeit diskutiert, wie wir leben sollten, damit es auch noch für unsere Kinder und Enkel reicht. Wenn wir diese Frage ernst meinen, dürfen wir sie nicht nur auf den CO2-Ausstoß reduzieren.
Es geht um mehr. Auch um sozialen Frieden oder um globale Zusammenhänge. In Stephanskirchen haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, möglichst umfangreich zu informieren und gleichzeitig Menschen an der weiteren Entwicklung zu beteiligen. Wir sollten ernsthaft über Möglichkeiten nachdenken, diesen Stil auch auf Landkreisebene zu pflegen.
Offene Beteiligungsprozesse sind manchmal aufwändiger, aber am Ende für viele Menschen bereichernd. Sie haben nur einen „Nachteil“: Das Süppchen der Populisten lässt sich auf einer Bürgerschaft, die sich ernstgenommen fühlt, nur schwer kochen.
Greta Thunberg weist auf ein Problem hin, dem wir uns ernsthaft stellen müssen.
Als Landrat würde ich als erstes innerhalb von drei Monaten alle Gemeinden des Landkreises besuchen, um deren Situation und dringlichsten Probleme zu erfahren.
Der Klimawandel ist ein Problem, dem man nicht wirkungsvoll begegnen kann, wenn man die Schuld dafür nur bei anderen sucht.
Mit Händen und Füßen würde ich mich als Landrat dagegen wehren, dass die Region weiterhin zum Magneten für überregionalen Verkehr verkommt.
Mein Lieblingsplatz ist der Gipfel des Traithen.