Alter: 51. Wohnort: Raubling.
Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Söhne.
Beruf: Journalistin, stellvertretende Landrätin.
Hobbys: Berggehen, Radeln, Politik. Lebensmotto: „A bisserl was geht immer“.
Seit vielen Jahren gestalte ich als Gemeinde- und Kreisrätin sowie als stellvertretende Landrätin das politische Geschehen in der Region mit. Unsere SPD-Kreistagsfraktion hat in der aktuellen Amtsperiode erfolgreich viele wichtige Impulse setzen können: Die landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft wurde aktiviert und trägt nun endlich zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Landkreis bei.
Angestoßen durch den Antrag unserer Fraktion für ein landkreisweites Mobilitätskonzept, das die Stärkung des ÖPNV und die optimale Vernetzung aller Verkehrsträger zum Ziel hat, wurden im Kreistag die ersten Weichen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität im Landkreis gestellt. Der neue Verbund der Busunternehmen ist bereits ein erster wichtiger Schritt, der zeigt, dass das Konzept Wirkung zeigt.
Auch bei Sachfragen wie der wohnortnahen Gesundheitsversorgung (Erhalt der Standorte der Kreiskrankenhäuser, Einrichtung eines Pflegestützpunktes im Landkreis, Stärkung der Suchtbekämpfung und -prävention), der Leistungs- und Serviceverbesserung in der Abfallwirtschaft und dem Erhalt der Hallenbäder im Landkreis setzt sich unsere SPD-Fraktion intensiv ein. Als Landrätin möchte ich an diese Initiativen anknüpfen und gemeinsam mit allen demokratischen Gruppierungen sowie den 46 Kommunen dafür sorgen, dass ein kooperativer und ergebnisorientierter Stil zum Qualitätsstandard der Landkreispolitik wird.
Weiter will ich die Entwicklung des Landratsamts zu einer modernen und bürgerorientierten Behörde mitgestalten. Dazu gehören der Aufbau eines zeitgemäßen digitalen Serviceangebots und ein bürgernaher Zugang zu vielfältigen Beratungs- und Hilfsangeboten des Landkreises. Die Arbeit des Kreistags gehört aufgewertet und transparent gestaltet.
Greta Thunberg ist es mit einfachen Mitteln gelungen, das Thema Klimawandel ganz weit oben auf die Agenda vieler Nationen zu bringen.
Als Landrätin würde ich als erstes das Gespräch mit allen Abteilungen des Landratsamtes und mit den vielfältigen Institutionen, Vereinen und Verbänden der Region suchen.
Der Klimawandel ist ein wissenschaftlich belegtes, weltweites Problem, das keine Nation ignorieren darf und zu dessen Lösung Politik sowie jeder Einzelne etwas beitragen müssen.
Mit Händen und Füßen würde ich mich als Landrätin gegen alles wenden, was für unsere Bevölkerung und unsere Region von Nachteil wäre.
Mein Lieblingsplatz ist die „Mittagshütte“ im Nicklheimer Moor.