Energiewende fürechten Klimaschutz

von Redaktion

Josef Fortner (ÖDP)

„Greta hat eine Bewegung entzündet“: Josef Fortner (ÖDP).

Alter: 59 Jahre. Wohnort: Rohrdorf. Familienstand: verheiratet, zwei Kinder. Beruf: Heizungsingenieur. Hobbys: Radwandern, Tischtennis Lebensmotto: Leben und leben lassen.

Als langjähriges Mitglied im Rosenheimer Solarverein bin ich dafür, dass in einem Jahrzehnt eine Energiewende mit Wind und Sonnenenergie für echten Klimaschutz erfolgt. Als Akteur im Artenschutzvolksbegehren sollte man nun den Erhalt von Natur und bäuerlicher Landwirtschaft fördern. Ebenso wichtig ist es, der permanenten Flächenversiegelung durch neue Gewerbegebiete, gigantische Straßenflächen oder Brennerzulauftrassen Einhalt zu gebieten, um die Landschaft zu schützen, aber auch um unseren Boden für die Nahrungsmittelversorgung zu erhalten.

Greta Thunberg hat mit ihrem Klimastreik die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung wieder zum Thema gemacht und auch in einem Deutschland der verschleppten Energiewende eine Bewegung aus allen Schichten und Altersgruppen entzündet.

Als Landrat würde ich als erstes den ÖPNV stärken aufgrund sozialer (Stau, Fahrpreise) und ökologischer Notwendigkeiten.

Der Klimawandel und damit die Verpflichtung, die Pariser Klimaschutzvereinbarung mit dem 1,5-Grad-Ziel einzuhalten, erfordern auch auf Kreisebene, sich notwendige, mögliche Ziele zu setzen und Entscheidungen zu treffen. Dazu gibt es verschiedene Einsichten – und der Parteihintergrund spielt eine Rolle.

Mit Händen und Füßen würde ich mich als Landrat dagegen wehren, dass unsere schöne Landschaft und landwirtschaftlichen Flächen für zusätzliche, unnötige Bahntrassen oder Autobahnen verbraucht werden.

Mein Lieblingsplatz ist: im Garten sitzend, bei einer Schwester, bei leiser Unterhaltung den Vögeln und Insekten in den Bäumen zu lauschen.

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