Rosenheim – Die Weltkriegsbombe, die am Sonntag für eine Evakuierung von 1800 Rosenheimern gesorgt hatte (wir berichteten), ist erfolgreich entschärft worden. Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe begannen um 22.20 Uhr. Sie dauerten rund 75 Minuten. „Um 23.37 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr Entwarnung geben, das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der Entschärfungsarbeiten zufrieden. Bei Sondierungsmaßnahmen zur Verlegung des Mühlbachs wurde am Sonntag um 13.07 Uhr im Bereich des Gleises 13 am Rosenheimer Bahnhof eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Um die Sicherheit der Anwohner während der Entschärfung nicht zu gefährden, hatte die Stadt rund 1800 Anwohner vorübergehend in der Luitpoldhalle untergebracht.