Rosenheim/Landkreis – Die Stimmen der unterlegenen Kandidaten um die Landratswahl:
Rainer Auer (Parteifreie/ÜWG): „Mein Ziel war es klar, die Stichwahl zu erreichen. Das habe ich knapp verfehlt. Meine fehlenden Stimmen gingen wohl an die Freien Wähler. Ob es eine Empfehlung für die Stichwahl gibt, werden wir die Tage besprechen.“
Sepp Hofer (Freie Wähler): „Es war zu erwarten, dass sich FW und ÜWG gegenseitig Stimmen nehmen werden. Das wiederum kommt den Grünen zugute. Eine Empfehlung für die Stichwahl wird es mit Blick auf die gemeinsame Arbeit im Kreistag nicht geben.“
Alexandra Burgmaier (SPD): „Es hatte sich abgezeichnet, dass viel von der politischen Großwetterlage abhängt. Und da ist für die SPD in Bayern im Moment eben nichts zu holen.“
Michaela Eglseer (AfD): „Dass es nicht für mehr gereicht hat, hat mehrere Gründe: die Fülle der Kandidaten; die Tatsache, dass ich kommunalpolitischer Neuling bin; die Stimmung gegen die AfD und die Coronakrise, die der regierenden Partei in die Karten spielt.“
Florian Weber (Bayernpartei): „Ich hätte mir schon etwas mehr ausgerechnet. Aber die Fülle an Kandidaten hat es nicht einfach gemacht.“
Josef Fortner (ÖDP): „Das Ergebnis enttäuscht mich schon. Dabei habe ich sicher Stimmen an die Grünen und die ÜWG verloren.“
Walter Pakulat (FDP): „Wir hätten uns sicher mehr ausgerechnet. Die Vorgänge in Thüringen haben dabei aber keine Rolle gespielt.“ha