Neun Kandidaten wollen Landrat werden

von Redaktion

Wahlausschuss hat Vorschläge geprüft – Versand der Wahlunterlagen verzögert sich

Rosenheim – Neun Kandidaten bewerben sich im Landkreis Rosenheim um die Nachfolge von Landrat Wolfgang Berthaler. Der Kreiswahlausschuss hat – im zweiten Anlauf – die Gültigkeit der eingereichten Wahlvorschläge festgestellt.

Die CSU schickt den Landtagsabgeordneten Otto Lederer aus Tuntenhausen ins Rennen. Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert die Bernauer Rechtsanwältin Ursula Zeitlmann. Die Freien Wähler nominierten den Zimmerermeister Sepp Hofer aus Halfing. Für die AfD tritt die Finanzbeamtin Michaela Eglseer aus Prien an. Die SPD verständigte sich auf die Journalistin Alexandra Burgmaier, Raubling. Der Bruckmühler Unternehmensberater Walter Pakulat stellt sich für die FDP zur Wahl. Stephanskirchens Bürgermeister Rainer Auer ist Landratskandidat der Parteifreien/ÜWG. Der Heizungsingenieur Josef Fortner aus Rohrdorf ist Bewerber der ÖDP und der parteifreien Umweltschützer. Die Bayernpartei stellte den Geschäftsführer Florian Weber aus Bad Aibling auf.

Die zehn Parteien und politischen Gruppierungen, die sich um die 70 Sitze im Kreistag bewerben, sind in folgender Reihenfolge auf dem Stimmzettel: die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU); Bündnis 90/Die Grünen (Grüne); die Freien Wähler Bayern (Freie Wähler); die Alternative für Deutschland (AfD); die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), die Freie Demokratische Partei (FDP); Parteifreie, Überparteiliche Wählergemeinschaften (ÜWG); die Ökologisch-Demokratische Partei und parteifreie Umweltschützer (ÖDP); die Bayernpartei (BP); Die Linke/Mut Bayern/Piraten/Die Partei/V-Partei. Die Kommunalwahl findet am Sonntag, 15. März, statt.

Unvollständige
Unterlagen

Verzögerungen ergeben sich indes beim Versand der Briefwahlunterlagen im Landkreis. Recherchen der OVB-Heimatzeitungen zufolge hängt dies mit unvollständig eingereichten Unterlagen von „Die Linke/Mut Bayern/Piraten/Die Partei/V-Partei“ zusammen. Wie der Sprecher des Landratsamtes, Michael Fischer, auf Anfrage erklärte, seien die Unterlagen dieser Gruppierung zur ersten Sitzung des Wahlausschusses Anfang Februar unvollständig, eine Zulassung deshalb nicht möglich gewesen.

Im zweiten Anlauf schließlich, in einer weiteren Sitzung des Wahlausschusses am 10. Februar, konnte „grünes Licht“ gegeben werden: Die Unterlagen waren nun komplett.

Entsprechend verspätet konnte das Landratsamt den Druckauftrag der Wahlzettel erteilen – weshalb sich nun die Verzögerung der Aussendung an die Briefwähler ergibt. Fischer rechnet mit dem Versand in der letzten Februar-Woche.

Rechtlich werde die Verzögerung indes keine Auswirkungen haben, betont der Sprecher. „Die Kommunalwahl wird deshalb nicht ungültig.“ Rosi Gantner

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