Zukunft von Kloster Reisach ist weiter offen

von Redaktion

Lederer hofft auf gute Lösung

Oberaudorf – Der Freistaat Bayern und das Erzbischöfliche Ordinariat befinden sich nach wie vor in Gesprächen über die künftige Nutzung von Kloster Reisach. Wie berichtet, hat der Orden der unbeschuhten Karmeliten das Nutzungsrecht für das Kloster zu Beginn des Jahres an den Freistaat zurückgegeben. Die Gemeinde konnte mittlerweile nach Auskunft des Ordinariats Nutzungsverträge für die Kirche und das Pfarrbüro abschließen.

Pressesprecher Hendrik Steffens vom Erzbischöflichen Ordinariat betont, die Kirche sei mit dem Freistaat weiter im Gespräch, „was die Möglichkeiten kirchlich-pastoraler Angebote betrifft“. Da die Liegenschaft jetzt in seinem Besitz sei, liege die Federführung bei möglichen Planungen beim Staat.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer zeigte sich jüngst bei einer Veranstaltung im Bad Aiblinger Kurhaus zuversichtlich, dass eine gute Lösung gefunden wird. Details kenne er nicht. Gegenüber den OVB-Heimatzeitungen ließ das Ordinariat offen, ob es sich weiter an möglichen Unterhalts- und Investitionskosten für das Gebäude beteiligt.

Was künftige Nutzungsmöglichkeiten betrifft, brodelt mittlerweile die Gerüchteküche. Immer wieder genannt wird die Umwandlung in ein Tagungszentrum, die Kirche hält sich bedeckt. „Es gibt hier keine konkreteren Planungen, da noch gar nicht geklärt ist, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine weitergehende Nutzung von Kloster Reisach durch die Erzdiözese in Frage kommt.“ Norbert Kotter

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