Huml schiebt Ball Klinikverbund zu

von Redaktion

Anfrage zu Geburtshilfe: Ministerium schweigt eine Woche

Bad Aibling – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Schließung der Geburtshilfe im Krankenhaus Bad Aibling im August des Jahres 2017 verteidigt. Viermal mussten die OVB-Heimatzeitungen im Ministerium nachhaken, um nach einer Woche eine Antwort auf eine schriftliche Anfrage auf die aktuell wieder aufkeimende Diskussion im Landkreis zu bekommen.

Wie berichtet, hatten CSU-Landratskandidat Otto Lederer und der CSU-Ortsverband Bad Aibling als Erste die Wiedereröffnung der Station ins Spiel gebracht. Auch Rainer Auer, Landratskandidat der Parteiunabhängigen, steht einem solchen Ansinnen aufgeschlossen gegenüber. Eine Voraussetzung für solch einen Schritt, die aus Sicht der beiden erfüllt sein muss: genügend Fachpersonal.

Auch Huml schließt eine Wiedereröffnung der Station nicht aus, schiebt den Ball aber dem Romed-Klinikverbund zu. „Die Entscheidung, ob die Versorgung mit geburtshilflichen Leistungen wieder um ein Angebot in Bad Aibling ergänzt werden soll, liegt in der Verantwortung des Krankenhausträgers. Die baulichen Voraussetzungen hierfür liegen vor, der Freistaat hat insofern seine Hausaufgaben gemacht“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums. Die flächendeckende Versorgung Gebärender sieht Huml durch die bestehenden Stationen in den Romed-Kliniken Rosenheim und Wasserburg auch derzeit gewährleistet.

Mit Spannung wird jetzt der Besuch der Ministerin am Freitag, 21. Februar, im Krankenhaus Bad Aibling erwartet. Sie kommt auf Einladung der CSU.Norbert Kotter

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