Rosenheim – Für ihre großen Verdienste um die Sportförderung hat der Bayerische Landessportverband (BLSV) Rosenheims scheidender Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer die BLSV-Verdienstmedaille in Gold verliehen. Die Auszeichnung fand im Rahmen der Informationsveranstaltung „BLSV direkt“ im Rosenheimer Gasthaus Höhensteiger statt, zu der rund 100 Vertreter der heimischen Sportvereine gekommen waren.
„Wir haben mit der Stadtverwaltung im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten immer versucht, unser Bestes zu geben“, sagte Bauer, die sich über die Ehrung freute, und unterstrich den hohen Stellenwert der Sportstadt Rosenheim mit ihren 68 Vereinen und 21000 Mitgliedern.
Auch BLSV-Präsident Jörg Ammon hob die große Bedeutung der Sportvereine in Bayern hervor. „Keine Partei, keine Kirche und keine Gewerkschaft ist so stark wie der Sport“, betonte Ammon und verwies auf 4,6 Millionen Mitglieder in den rund 12000 bayerischen Vereinen. Der BLSV-Präsident dankte den heimischen Sportfunktionären für ihr großes Engagement und wünschte sich noch mehr Wertschätzung und Anerkennung für ehrenamtliche Tätigkeit.
Anschließend standen Ammon und ausgewählte Experten des BLSV den Vertretern der Vereine bei einzelnen Workshops zu den Themen Steuern und Finanzen, Sportversicherungen, Sportstättenbau sowie Digitalisierung im Verein Rede und Antwort. Sowohl die BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger als auch der Rosenheimer Kreisvorsitzende Rainer Pastätter freuten sich über die „überwältigende Resonanz“ auf den Informationsabend, den der Landessportverband erstmals in Rosenheim ausgerichtet hatte.re