Rosenheim/Wasserburg – Um die Betten in den RoMed Kliniken für Corona-Patienten mit schwererem Krankheitsverlauf freizuhalten, wird ein Schülerwohnheim in Wasserburg ab sofort für Quarantänemaßnahmen genutzt. Dies teilt das Landratsamt Rosenheim mit.
Untergebracht werden dort ausschließlich ausländische Bürger, die in Stadt oder Landkreis Rosenheim keinen Wohnsitz haben und darum nicht in den eigenen vier Wänden in häusliche Quarantäne gehen können. Aufgrund der Grenzschließungen ist es für sie nicht möglich, nach Hause zu kommen.
Die Personen, die im Schülerwohnheim untergebracht werden, sind bestätigte Corona-Fälle mit leichten Krankheitssymptomen, oder Verdachtsfälle, die auf das Testergebnis warten. Sie werden im Schülerwohnheim in Einzelzimmern untergebracht, mit Nahrungsmitteln und notwendigen Dingen versorgt. Wie bei jeder häuslichen Quarantäne dürfen sie das Gebäude nicht verlassen, untereinander keinen Kontakt haben und stehen unter ärztlicher Beobachtung. Eine Ansteckungsgefahr für Anlieger kann damit ausgeschlossen werden. Bestätigte Fälle bleiben bis zur Ansteckungsfreiheit nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Wohnheim in häuslicher Quarantäne. Erst dann können sie die Heimreise antreten.