Stichwahlen finden statt

von Redaktion

Briefwahl-Unterlagen für Amt des Landrates und des Rosenheimer OB sollen heute verschickt werden

Rosenheim – Die Kommunalwahlen 2020 sollen trotz Corona-Krise in die Verlängerung gehen. „Die Stichwahlen in der Region finden – Stand jetzt – wie geplant statt“, erklärte die Pressestelle des Rosenheimer Landratsamtes am Donnerstag auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

Sämtliche Stichwahlen in Bayern werden wegen Corona per Briefwahl abgewickelt – eine gewaltige bürokratische und logistische Herausforderung für die betroffenen Ämter und Behörden. Schließlich ist die Zeit knapp. Stichwahltag ist Sonntag, 29. März.

Doch im Landratsamt ist man optimistisch, dass es trotz des Zeitdrucks klappt. „Die Unterlagen sind bereits im Druck. Am Freitag sollen sie dann an die Kommunen gehen“, so Landratsamt-Sprecherin Ina Krug zum OVB. Von dort werden sie an die Haushalte verschickt.

Also werden alle Wahlberechtigten in Stadt und Landkreis Rosenheim Post bekommen: Sowohl bei der Stichwahl um den Landratsposten im Kreis Rosenheim als auch bei der Oberbürgermeister-Entscheidung in der kreisfreien Stadt Rosenheim stehen sich Kandidaten der CSU und der Grünen gegenüber. Otto Lederer (CSU) und Ursula Zeitlmann (Grüne) wollen neuer Landrat beziehungsweise neue Landrätin werden, in die erste OB-Stichwahl der Rosenheimer Stadtgeschichte gehen Andreas März (CSU) und Wolfgang Opperer (Grüne.)

In acht der 46 Kommunen im Kreis Rosenheim wählen die Bürger in der Kommunalwahl-Verlängerung nicht nur ihren neuen Landrat, sondern auch ihren neuen Rathaus-Chef. Weil in Bad Aibling, Prien, Bad Endorf, Bernau, Riedering, Eggstätt, Flintsbach und Halfing kein Kandidat auf Anhieb die 50-Prozent-Marke übertraf, kommt es dort im zweiten Wahlgang zum Duell der beiden Bewerber mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang.

Weitere Stichwahlen sind im westlichen Kreis Traunstein in Traunstein selbst, in Grassau, Chieming und Übersee fällig, im Raum Wasserburg in Gars, Haag und Isen. ls

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