Eltern, die in Kürze ein Kind erwarten und bei denen sich zu Hause schon Geschwisterkinder auf das Neugeborene freuen, machen sich derzeit viele Gedanken: Wie kann ich das Kleine schützen? Das brachte Dorothée Ortner (Foto) vom Kinderschutzbund Rosenheim auf eine Idee: „Mit selbstgenähten, robusten Baumwollmasken kann man zwar keine Viren aufhalten, aber sie können als Hygieneunterstützung beim Kontakt der Geschwisterkinder zum Baby dienen.“ Dr. Tamme Goecke, Leiter der Geburtshilfe im Romed-Klinikum Rosenheim, sieht darin einen wertvollen Beitrag: „Eine Baumwollmaske schützt zwar nicht vor Viren, stellt aber eine Barriere gegen größere Tröpfchen dar.“ Die Initiatorin braucht noch Material wie Gummibänder, fünf Millimeter breit, und Baumwoll-Stoffreste mit mindestens 20 Zentimetern Durchmesser und kindgerechten Motiven. Infos bei Dorothée Ortner, Telefon 0170/3711775, d.ort- ner@kinderschutzbund-rosenheim.de. Foto re