Rosenheim – Wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Bayern haben sich die Eisenbahnverkehrsunternehmen für weiter ansteigende Krankheits- oder Quarantänefälle gerüstet. So haben auch die Bayerische Oberlandbahn und die Bayerische Regiobahn in enger Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, auf einigen Strecken das bisherige Fahrplanangebot reduziert. Nur so könne dauerhaft ein stabiles Grundangebot aufrechterhalten werden, heißt es in einer Pressemitteilung. An den kommenden Feiertagen komme es im Netz von Meridian und BOB aufgrund der Personalsituation bei der DB Netz AG zudem zu vorsorglichen Einschränkungen bei den Stellwerksbetriebszeiten. In der Kernzeit zwischen 5 und 19.30 Uhr verkehrt die BOB auf diesen Strecken in einem stabilen Grundtakt. Außerhalb dieser Kernzeit werden jedoch Busse im Schienenersatzverkehr eingesetzt. Zusätzlich werden die Unternehmen einen Sicherheitsdienst einsetzen. Dieser wird an ausgewählten Punkten im Streckennetz von Meridian und BOB den Zustieg und die Einhaltung der Abstandsregeln an Bord der Züge kontrollieren. Fabian Amini, Geschäftsführer der BOB und der BRB, appelliert an die Fahrgäste: „Bitte prüfen Sie vor Ihrer Fahrt, ob sie angesichts der Ausgangsbeschränkungen möglich und notwendig ist.“