Rosenheim – Mit einem kuriosen Einsatz sahen sich am Samstag Beamte der Rosenheimer Polizei konfrontiert. Ein 50-jähriger Rosenheimer rief gegen 0.45 Uhr bei der Einsatzzentrale an und teilte den Beamten mit, dass ein Bekannter von ihm suizidgefährdet sei. Nur wenige Minuten später nahm der Mann über die 110 erneut Kontakt zur Polizei auf und zeigte sich extrem erbost darüber, dass die Beamten den Mann noch nicht gefunden hatten. Anschließend fing er dann an, die Beamtin am Telefon mit übelsten Schimpfwörtern zu bezeichnen. Er forderte nach Angaben der Polizei eine sofortige Festnahme seines Bekannten, der ihm nämlich nicht 70 Euro schulde. Dass sein Bekannter suizidale Gedanken hege, davon war zu diesem Zeitpunkt schon kein Gespräch mehr. Stattdessen verlangte der deutlich alkoholisierte 50-Jährige immer wieder, dass sein Bekannter endlich festgenommen werden müsse, damit er sein Geld zurückbekäme. Die Polizei erklärte dem Anrufer daraufhin ausführlich, dass die Notrufnummer für derartige Wünsche nicht gedacht ist und dass er sein Geld, das ihm der andere Mann schulden solle, letztlich über den Zevilklageweg einfordern könne.