Ran ans Hummeltelefon

von Redaktion

Tiere von Experten bestimmen lassen

Rosenheim – Mit dem Frühling startet auch die bayernweite Mitmachaktion „Hummeltelefon“: Jeder kann Hummelfotos einreichen, ein Expertenteam antwortet. Nach großer Resonanz in den vergangenen beiden Jahren, bieten Bund Naturschutz und das Institut für Biodiversitätsinformation erneut diesen Service an.

Die ersten Hummeln sind bereits emsig an den Blüten unterwegs. Der perfekte Zeitpunkt, um die Leitungen des Hummeltelefons wieder zu öffnen. Gerade in der momentanen Lage bietet es eine schöne und willkommene Ablenkung für Groß und Klein. Ob im heimischen Garten, gemütlich auf dem Balkon oder bei einsamen Spaziergängen in der Natur: Ausgestattet mit Handy oder Fotoapparat können die kleinen fliegenden Brummer abgelichtet werden.

Insgesamt gibt es in Deutschland 41 verschiedene Hummelarten. Davon stehen in Bayern 13 Hummelarten auf der Roten Liste: Hauptgrund des Rückganges sind ausgeräumte Ackerfluren.

„Da es immer stärker darauf ankommt, zum Erhalt der Artenvielfalt einen eigenen Beitrag zu leisten, müssen wir uns alle und unsere Kinder wieder stärker für die Natur interessieren. Nur, was man kennt, wird man auch schützen“, glaut Richard Mergner, Vorsitzender des BN-Kreisverbandes Rosenheim.

Über das „Hummeltelefon“ können Bürger nun herausfinden, um welche Hummelart es sich handelt. Dazu müssen sie nur den kleinen Brummer fotografieren und das Bild zusammen mit Fundort (PLZ) und Funddatum per Whatsapp an 0151/18460163 oder per E-Mail an hummelfund@ifbi. net schicken. Das Hummeltelefon-Team antwortet dann auf die Nachricht.

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