Rosenheim – Mobil sein – das ist auch in der Corona-Krise essenziell, egal ob zum Einkaufen oder für den Weg in die Arbeit. In Zeiten von Corona könnte das allerdings an der Zulassung hapern. Wir haben uns umgehört, wie die Kfz-Zulassungsstellen in Stadt und Landkreis derzeit erreichbar sind.
Bereits seit Oktober vergangenen Jahres können Autos auch im Landkreis Rosenheim online angemeldet, umgeschrieben oder auch wieder zugelassen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass man einen neuen Personalausweis mit freigeschalteter ID-Funktion besitzt.
Bis 2. Juni ohne
„Perso“ anmelden
Im Zuge der Corona-Krise ist die Anmeldung seit Anfang April und mindestens bis zum 2. Juni auch ohne Personalausweis mit Online-Funktion möglich, wie die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) mitteilte. „Mit dieser Maßnahme wollen wir bayerischen Fahrzeughaltern die ohnehin schwierige Corona-Situation deutlich erleichtern“, sagte Verkehrsministerin Schreyer.
Der Landkreis Rosenheim nutzt dieses Angebot laut einer Sprecherin des Landratsamtes bereits. Die Bürger müssten wie bisher auch über die Homepage des Landkreises Rosenheim auf die Seite des Bürgerservice-Portals gehen, sich registrieren und ein Passwort anlegen. Am Verfahren selbst habe sich demnach nichts geändert, zu Beginn entfällt nun nur die Authentifizierung mittels des elektronischen Ausweises. Die Dokumente werden anschließend wie bisher postalisch zugestellt.
Sicherheitsbedenken aufgrund des vereinfachten Verfahrens gibt es laut Landratsamt nicht.
Für die Kfz-Zulassungsstellen in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg kann man auf der Webseite des Landratsamtes Termine buchen. Wie das Amt mitteilt, sind in Rosenheim und Bad Aibling am 11. Mai auch nachmittags von 14 bis 16 Uhr Termine möglich.
Die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Rosenheim ist ebenfalls geöffnet. Nach wie vor können nach Terminvereinbarung Anliegen erledigt werden.
Die Stadt Rosenheim ist laut einem Sprecher zwar an dem vereinfachten Verfahren der Fahrzeugzulassung interessiert, prüft derzeit aber noch, ob eine Einführung für die städtische Zulassungsstelle sinnvoll ist. Dies sei notwendig, da beispielsweise die Nachfrage der Bürger derzeit sehr gering sei. Ob und wann es konkret zur Umsetzung dieses Verfahrens kommt, steht somit noch nicht fest.