Corona-Fragen

Rückstände in den Masken?

von Redaktion

Reit im Winkl – Leserin Brigitte Sunthimer aus Reit im Winkl beschäftigt die Frage, ob etwas über chemikalische Rückstände in Gesichtsmasken bekannt ist und ob Schutzmasken, die aus China geliefert werden, mit dem Coronavirus verunreinigt sein können. Mike Kortsch von der Abteilung Risikokommunikation des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) verweist auf die Homepage des BfR. Dort ist unter „Fragen und Antworten“ auch die Frage aufgelistet, ob importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein könnten. Die Antwort: „Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel, kosmetische Mittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.“ Werden Masken aus handelsüblichem Stoff hergestellt, empfiehlt das BfR das Waschen vor dem ersten Gebrauch. Bei der Herstellung von Textilien komme nämlich eine Reihe von Chemikalien zum Einsatz. „Manchmal verbleiben Rückstände dieser Chemikalien auf dem Textil, die nicht fest an die Faser gebunden sind und durch das Waschen vor dem ersten Gebrauch entfernt werden“, gibt Mike Kortsch Auskunft.

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