Rosenheim – Seit Beginn der Corona-Krise sind auch die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverbandes Rosenheim, geschlossen. Durch die stufenweise Öffnung der Kleiderläden soll getestet werden, wie die Kunden und auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit der veränderten Situation umgehen können.
Verschärfte Hygienemaßnahmen sind nur einige der vielen Veränderungen, die das BRK in den Kleiderläden vorgenommen hat. Reduzierte Öffnungszeiten geben den freiwilligen Helferinnen und Helfern in der Risikogruppe die Gelegenheit, an den Wochentagen, an denen der Laden geschlossen ist, zu arbeiten. Aufgaben wie Sortieren, Auszeichnen und Einräumen der gespendeten Waren werden in den kontakt- und damit risikoärmeren Schließzeiten erledigt. Dadurch wird auch das Risiko für die Kunden gesenkt.
Für Spender sind nicht nur die geänderten Öffnungszeiten zu beachten, sondern vor allem die Begrenzung der abzugebenden Spende: Pro Haushalt können nur noch ein Umzugskarton oder zwei Bananenkisten angenommen werden. Bei Möbelspenden und deren Abholung ist eine telefonische Abklärung unter 08031/353308 vorab nötig.