Rosenheim – Die wöchentliche Corona-Fallzahlen-Meldung des Landratsamtes bestätigt einmal mehr den Trend in der Region: Die Infektionsfälle gehen kontinuierlich zurück. Waren es in der vorherigen Woche noch zehn Neuinfektionen, sind es nach gestrigem Stand diese Woche 50 Prozent weniger (+5) gewesen. Die meisten neuen Fälle gibt es in Rott (+3) und Samerberg (+3).
In 32 Kommunen meldete das Gesundheitsamt Rosenheim keine neu infizierten Personen. In der Stadt Rosenheim wurden am 5. Juni keine Neuinfektionen gemeldet, diese Woche hingegen schon (+2). In einigen Gemeinden gibt es nicht nur keine neuen Fälle, die Infektionszahlen gehen sogar aktiv zurück: Frasdorf (-2), Oberaudorf (-1) und in Söchtenau (-1).
Im Gegenzug zu den sinkenden Neuinfektionen, steigen die Genesenenzahlen in der Region weiter an. 63 neu geheilte Personen verzeichnete das Gesundheitsamt innerhalb von einer Woche. Davon leben die meisten in Rosenheim (+14), Rimsting (+13) und Bernau (+7).
Einstige Hotspots ohne neue Fälle
Die einstigen regionalen Corona-Hotspots Aschau, Bad Feilnbach und Nußdorf befinden sich weiterhin „auf dem Weg der Besserung“, wie die Behörde mitteilte. In Aschau sind von 117 Infizierten 85 genesen. Für die Gemeinde Bad Feilnbach, in der Ende Juni eine Coronavirus-Studie des Robert-Koch-Institus starten soll, sind 122 von insgesamt 159 Corona-Infizierten wieder gesund. In Nußdorf sind 49 von 53 Personen genesen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahl pro 100000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage, lag am 12. Juni für die Stadt Rosenheim bei einem Wert von 3,2, für den Landkreis bei 1,2. Vergangene Woche konnte die Stadt noch einen Wert von 1,6, der Landkreis einen Wert von 3,5 aufweisen.
215 Patienten
sind gestorben
Bisher sind insgesamt 2792 Infektionsfälle in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Stadt: 512, Landkreis: 2280). Davon sind 2087 Personen wieder gesund. Mit Stand am 12. Juni starben 215 Menschen an der Krankheit Covid-19, sieben Personen waren jünger als 60 Jahre. Aktuell werden noch 21 Covid-19-Patienten in Stadt und Landkreis stationär behandelt, einer davon intensivmedizinisch.
Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hierl, appelliert trotz der positiven Entwicklung weiterhin an die Bürger, nicht auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu verzichten. Auch die Einhaltung des Mindestabstands sei wichtig.