Chiemsee – Für den „Inselbräu“ auf der Fraueninsel scheint sich sich eine Lösung anzubahnen. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat im Seilziehen um eine Biergartenerweiterung (wir berichteten) ein Einlenken signalisiert. Wie die Behörde gegenüber den OVB-Heimatzeitungen mitteilte, wolle man „nochmals auf alle Beteiligten zugehen“, um eine „unbürokratische Lösung auch im Sinne des Pächters zu finden“.
„Inselbräu“-Pächter Daniel Hagen hatte, um die durch Corona-Abstandsregeln bedingten Einbußen wenigstens ein Stück weit auszugleichen, seinen Biergarten in der Fläche um 80 Quadratmeter erweitern wollen. Darauf sollten neun Tische Platz finden. Die Schlösserverwaltung als Verpächter hatte dies allerdings abgelehnt – mit Hinweis auf Wettbewerbsregeln.
Nun sucht man nach einer pragmatischen Lösung. Soweit es hierfür der Anpassung eventuell entgegenstehender Verträge bedürfe, versuchten alle Beteiligten eine „schnelle und für alle zufriedenstellende Einigung“ zu erzielen, hieß es. „Das wäre super“, sagte „Inselbräu“-Wirt Hagen in einer ersten Reaktion, „ich bin für alle Gespräche offen“. we