Rosenheim – Die Corona-Pandemie hat dem Rosenheimer Sommerfestival einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht: Anstatt die letzten Vorbereitungen für die Bühnenshows zu treffen, ist das Team aktuell mit der Rückabwicklung der Festivalpässe befasst – und dem Festzurren des Festivalprogramms 2021.
Doch wie läuft die Rückabwicklung? Wir haben dazu bei Alexandra Birklein nachgefragt, die zu den Organisatoren des Rosenheimer Sommerfestivals zählt. Ihr Gesamteindruck: „Im Prinzip reibungslos.“
Schon 4000 Tickets
zurückgegeben
Gut 4000 der insgesamt 5000 Festivalpässe seien bereits rückabgewickelt, erklärt die Organisatorin. Die Käufer könnten dies online über die Sommerfestival-Homepage beantragen (www.rosenheim-sommerfestival.de), die Pässe samt Rücksendeformular dann per Brief an ein extra eingerichtetes Postfach schicken und bekämen den vollen Kaufpreis zurücküberwiesen. „Bei uns gibt es immer das Geld zurück“, unterstreicht Birklein.
So auch bei den Einzeltickets. Abgesagt ist der Bayerische Abend mit der Spider Murphy Gang. Die Karten hierfür könnten an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Gute Nachrichten gibt es für die Fans von Deep Purple, Alvaro Soler/Lena Meyer-Landruth und Nena – sie haben bereits für das Sommerfestival 2021 zugesagt, die Einzeltickets hierfür behalten ihre Gültigkeit. „Wer sie aber dennoch zurückgeben will, kann das natürlich tun und erhält das Geld zurück“, versichert Birklein. Die Rückgabefrist endet am 1. September 2020.
Die neuen
Termine für 2021
Die neuen Termine: Deep Purple am 8. Juli 2021, Alvaro Soler und Lena Meyer-Landruth am 10. Juli 2021 und Nena am 15. Juli 2021. Hinzu kommt als neuer Programmpunkt 2021 ein Konzertabend mit Hubert von Goisern (16. Juli 2021).
Noch in der Schwebe sei indes das Procedere um die Konzerte von James Blunt und Silbermond – und damit auch die Rückabwicklung, erklärt Birklein. Mit beiden Künstlern/Bands liefen noch die Verhandlungen für einen eventuellen Auftritt 2021. „Das dürfte in zwei, drei Wochen geklärt sein“, schätzt Birklein. Dann soll auch darüber entschieden werden, ob die entsprechenden Tickets ihre Gültigkeit behalten oder komplett zurückbezahlt werden.
Gerüchte, dass die Rückgabe von Einzeltickets womöglich nur mit Gutscheinen vergütet wird, weist die Organisatorin zurück: „Wir haben keine Gutscheinlösungen, bei uns gibt es immer, auch wenn es über Online-Ticketanbieter lief, das Geld zurück.“
Keine Option gibt es indes bei den Festivalpässen: Sie müssen in jedem Fall rückabgewickelt werden – „weil sich das Programm 2021 ändern wird“, erläutert Birklein. „Es wird einen Tag längern dauern und sich auch von den Künstlern her zu diesem Jahr unterscheiden.“
Rosi Gantner