„Schee, eich olle zum seng“

von Redaktion

Frühjahrsversammlung: Arbeit der Inngau-Trachtler nimmt wieder Fahrt auf

Tuntenhausen – „Schee, eich olle zum seng.“ Das hörte man oft jüngst in Tuntenhausen. Dort fand nach der Corona-Zwangspause die verschobene Frühjahrsversammlung des bayerischen. Inngau-Trachtenverbandes statt. Aufgrund der aktuellen Situation war von jedem Verein nur ein Vertreter zugelassen, den Gauvorsitzender Georg Schinnagl begrüßen konnte.

Berichte fallen deutlich kürzer aus

Bei den Berichten aus den Sachausschüssen wurde aufgrund der Kürze der Berichte mehr und mehr deutlich, welche Einschränkungen es durch die Pandemie in den vergangenen Monaten gegeben hatte. Gauvorplattler Sepp Brem hob jedoch hervor, wie begeistert er von der Kreativität der Verantwortlichen in den Vereinen ist, die „immer neue Wege finden, die Situation zu meistern und den Zusammenhalt in den Gruppen zu erhalten“.

So ergriff auch Brigitte Kiemer, Vorsitzende des Trachtenvereins Almarausch Ostermünchen das Wort, die die Absage der großen Feste bedauerte. Kiemer: „Gerne hätte der Verein die Inngautrachtler zum 100. Gaufest und 100. Gründungsfest begrüßt und miteinander gefeiert.“ Doch coronabedingt müssen die Feierlichkeiten bekanntlich ausfallen.

Mit dem Stand der Planungen zur Landestagung ging es dann auch in der Versammlung weiter. Der Zweite Gauvorsitzende Pankraz Perfler erläuterte den Anwesenden anschließend die Planungen zur Landestagung, die je nach Ausbreitung der Pandemie und möglichen Einschränkungen durch die Staatsregierung entwickelt würden. Einschränkungen, die dann auch den Terminplanung für 2021 durcheinander bringen könnten. Denn auch im kommenden Jahr sind im Inngau viele Feste von verschiedenen Vereinen geplant, da teilweise Trachtenfeste von heuer verschoben wurden.

Eine Einladung für eine Versammlung sprach der Inngau-Trachtenverband an den neu gewählten Landrat Otto Lederer aus, der sich in einem Grußwort an die Trachtler gewandt hatte. Lederer erhielt die erste offizielle Einladung zur Landesversammlung des bayerischen Trachtenverbandes, die am 10. und 11. Oktober in Oberaudorf geplant ist.

Appell an die Vereinsvorsitzenden

„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, sagte Perfler in seinem Schlusswort. Er stellte dar, dass in diesen Zeiten klar werde, dass nicht alles so selbstverständlich ist, wie es manchmal scheint. „Wenn ma wieder derfan, dann miass ma a schaun, dass wos gehd“, so sein Appell an die anwesenden Vereinsvorsitzenden, sich mit verschiedenen Konzepten zu Veranstaltungen und Probenarbeit auseinanderzusetzen.

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