Rosenheim – Der Bezirk Oberbayern vertagt die Auslobung seines Inklusionspreises wegen der Corona-Pandemie auf 2021. Das hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss des oberbayerischen Bezirkstags am Donnerstag beschlossen. „Wir sind Heimat – Vielfalt leben vor Ort“: Unter diesem Motto hatte der Bezirk Oberbayern von vergangenem März bis Mai den Inklusionspreis für 2020 ausgelobt. Der Zeitraum für die Ausschreibung fiel mit dem Höhepunkt der Corona-Beschränkungen zusammen. Nahezu alle Projekte, die sich mit dem Thema der Ausschreibung beschäftigen, wurden während der Ausgangssperre gestoppt. „Wir haben uns deshalb entschieden, die Ausschreibung um ein Jahr zu schieben“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Dann haben alle inspirierenden Projekte die Chance mitzumachen.“ Bereits eingereichte Bewerbungen für 2020 werden bei der erneuten Ausschreibung im kommenden Jahr berücksichtigt.