Schafe wohl vom selben Tier gerissen

von Redaktion

Wolf-Bestätigung steht aber noch aus

Reit im Winkl/Kössen – Die in den vergangenen Wochen im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol tot aufgefundenen zehn Schafe sind vermutlich alle vom selben Tier gerissen worden. Eine Analyse genetischer Proben habe zwar noch nicht abschließend geklärt, ob es sich bei dem Verursacher tatsächlich um einen Wolf handele, teilte das Landesamt für Umwelt gestern mit. Ein Abgleich des deutschen und österreichischen Labors habe nun aber gezeigt, dass die zehn Schafe mutmaßlich alle demselben Tier zum Opfer gefallen seien.

Insgesamt sieben tote Schafe waren rund um Reit im Winkl, drei weitere auf österreichischer Seite bei Kössen gefunden worden. Um weitere Übergriffe auf Schafe zu verhindern, sei dem Landesamt zufolge die sogenannte „Förderkulisse zum Herdenschutz in Bayern“ ausgeweitet worden. Nutztierhalter, deren Weiden innerhalb der Kulisse liegen, können sich demnach Herdenschutzmaßnahmen wie etwa Elektrozäune fördern lassen. Durch Schafsrisse entstehende Schäden sollen den Angaben nach durch einen Ausgleichsfonds aufgefangen werden. dpa

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