Rosenheim – Im kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Rosenheim-Traunstein haben sich jetzt die 13 Kommunen Bad Endorf, Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld, Neubeuern, Prien am Chiemsee, Raubling, Rohrdorf, Stadt Rosenheim, Schechen, Siegsdorf, Stephanskirchen, Tuntenhausen und Waging am See zusammengetan. Sie wollen auf kommunaler Ebene Energie einsparen und effizienter einsetzen sowie den Anteil erneuerbarer Energien steigern. Im Netzwerk soll zudem ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen stattfinden.
Startschuss zum
Erfahrungsaustausch
Jetzt fiel der Startschuss zu diesem Erfahrungsaustausch. Das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) ist Koordinator dieses Netzwerkes und hatte die Teilnehmer ins Landratsamt Rosenheim eingeladen. Die Netzwerkbeauftragten und Bürgermeister der Kommunen wurden vom gastgebenden Landrat Otto Lederer und von Professor Bücker (INEV) begrüßt. Bereits bei der Vorstellung der teilnehmenden Kommunen wurde deutlich, dass es viele gemeinsame Fragestellungen gibt, die in den kommenden drei Jahren der Netzwerkarbeit angegangen werden können. Ebenso wurden zahlreiche bereits umgesetzte Projekte vorgestellt, bei denen die Netzwerkteilnehmer von den gegenseitigen Erfahrungen profitieren können.
Ziel des kommunalen Energieeffizienz-Netzwerkes ist es, in den teilnehmenden Kommunen Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Treibhausgasemissionen umzusetzen und so Kosten und Emissionen einzusparen. INEV stellte den teilnehmenden Kommunen daher die wichtigsten Förderprogramme von Bund und Freistaat Bayern vor, mit denen die Umsetzung solcher Maßnahmen finanziell unterstützt wird.