Rosenheim/Wasserburg – Die Polizei Wasserburg führte in den frühen Dienstagmorgenstunden zusammen mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei, der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim und Traunstein groß angelegte Razzien in den Gemeinden Griesstätt, Rott am Inn, Wasserburg am Inn, Eiselfing, Pfaffing, Schonstett, Albaching, Vogtareuth, Tuntenhausen, Großkarolinenfeld und einer Wohnung in München durch. Die Einsatzkräfte durchsuchten insgesamt 22 Wohnungen in zehn Gemeinden und eine weitere Wohnung in München.
22 Wohnungen wurden durchsucht
Den Razzien liegt ein größeres Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zugrunde, das die Polizei Wasserburg unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt. In einer speziell dafür eingerichteten Ermittlungsgruppe erhärtete sich gegen 23 Personen im Alter von 17 bis 56 Jahren im Laufe der mehrmonatigen Ermittlungen der Verdacht des Handels und Besitzes von Betäubungsmitteln, weshalb das zuständige Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse erließ.
Die Beamten stellten eine Cannabismenge im unteren dreistelligen Grammbereich sicher. Außerdem konnten zahlreiche Beweismittel, die auf den Handel mit Betäubungsmittel sowie dessen illegalen Anbau schließen lassen, gesichert werden. In zwei Fällen wurde eine vierstellige Summe Bargeld mit Spuren von Drogen aufgefunden. Des Weiteren kamen zwei Schreckschusspistolen sowie sieben Schlagringe, fünf verbotene Butterflymesser, ein Totschläger und ein Elektroschockgerät zum Vorschein. Es wurden Anzeigen gegen die verdächtigen Täter erstattet.