Das „nötige Rüstzeug“ für eine erfolgreiche Zukunft

von Redaktion

Staatliche Fachschule für Holztechnik in Rosenheim verabschiedet 75 Absolventen – 15 Meisterpreisträger

Rosenheim – 75 Absolventen der Staatlichen Fachschule für Holztechnik Rosenheim erhielten jetzt ihr Abschlusszeugnis und dürfen sich nun als staatlich geprüfter Holztechniker bezeichnen. 15 Fachschüler haben außerdem die Voraussetzungen für die Verleihung des Meisterpreises erfüllt.

Verzicht auf traditionelle Feier

Normalerweise werden die erfolgreichen Absolventen im Beisein ihrer Angehörigen in einer von Musik umrahmten Abendveranstaltung von der Schule verabschiedet. Der 94. Jahrgang musste aufgrund der Corona-Pandemie auf diese langjährige Tradition aber verzichten. Als Ersatz für die Entlassfeier organisierte die Fachschule Rosenheim die Übergabe des Abschlusszeugnisses in der Schule.

Studiendirektor Josef Oberniedermaier, stellvertretender Schulleiter der Fachschule Rosenheim, richtete an jede Abschlussklasse einzeln das Wort und lenkte den Blick der Schüler weg von den coronabedingten Ein- und Beschränkungen hin auf positive und erfreuliche Aspekte. Aus dem Jahrgang seien während der vergangenen Monate alle gesund geblieben, sodass die Abschlussprüfungen ohne krankheitsbedingte Ausfälle durchgeführt werden konnten.

„Die Ausbildung zum staatlich geprüften Holztechniker“, so Oberniedermaier, „vermittelt das nötige Rüstzeug mitsamt den erforderlichen Kompetenzen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und die eigene Zukunft mit Kreativität und neuen Ideen erfolgreich zu gestalten“. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfungen würden Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Entschlossenheit unter Beweis gestellt – Eigenschaften, die für das berufliche Vorankommen mehr denn je unentbehrlich seien.

Zum Schluss seiner Ansprache merkte Oberniedermaier an, dass es in Krisenzeiten neben der beruflichen Qualifizierung und dem individuellen Einsatz auch einen stabilen Rahmen wie das deutsche Grundgesetz brauche, um sich frei und persönlich zu entfalten sowie um das berufliche und private Glück zu finden. Damit den Absolventen der hohe Stellenwert des Grundgesetzes für das Gelingen des eigenen Lebens in Erinnerung bleibt, lag jeder Zeugnismappe eine Sonderausgabe der deutschen Verfassung in Form eines hochwertigen Magazins bei.

Aus den Reihen der Fachschüler sprachen auch die Präsidentin und Vizepräsidentin der Vertretung studierender Techniker (VsT). Lisa-Marie Reisinger und Caroline Steiner blickten dankend auf die während der Schulzeit geknüpften Freundschaften und Kontakte zurück und ermutigten ihre Zuhörer, den neuen Lebensabschnitt zuversichtlich zu beginnen.

Vor Überreichung der Abschlusszeugnisse lobten die Klassenleiter die gute Zusammenarbeit mit den Schülern während der Zeit des „Lernens zu Hause“. Außerdem appellierten sie an die Absolventen, alle „sich künftig bietenden Chancen zielstrebig zu ergreifen und mit Offenheit und Flexibilität den eigenen beruflichen Werdegang zu beschreiten.“

Applaus für die Klassenbesten

Nach der Zeugnisvergabe wurden die 15 Träger des Meisterpreises mit Applaus gewürdigt und die Klassenbesten ausgezeichnet. Stefan Killisperger war mit dem herausragenden Notendurchschnitt von 1,21 nicht nur Klassen-, sondern auch Jahrgangsbester. Die weiteren Klassenbesten sind Andreas Reischmann, Stefan Faltermaier und Dominic Pollack.

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