Sicherheit soll erhöht werden

von Redaktion

Kreisausschuss billigt Straßenbauprojekte für 2021

Rosenheim – Der Rosenheimer Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung verschiedene Straßenbauprojekte gebilligt, die im kommenden Jahr verwirklicht werden sollen. Die Tiefbauverwaltung im Landratsamt Rosenheim wurde ermächtigt, unter anderem Maßnahmen an der Kreisstraße RO7 in Raubling und an der Kreisstraße RO16 in Riedering zu planen.

Zwischen Niedermoosen und Riedering soll die RO16 auf einer Länge von 2,3 Kilometern neu asphaltiert werden. Gleiches ist für einen ein Kilometer langen Abschnitt der RO 7 in Raubling zwischen Kirchdorf und der Innbrücke nach Neubeuern vorgesehen. Die Straßenabschnitte weisen Risse, Verdrückungen und beschädigte Randbereiche auf. Beide Maßnahmen kosten rund 570000 Euro. Der Landkreis hofft auf eine Bezuschussung durch die Regierung von Oberbayern.

Für zwei Straßenbauprojekte, die der Landkreis eigentlich in diesem Jahr ausführen wollte, reichte das Kontingent für Zuschüsse nach Angaben der Behörde nicht aus. Die Regierung empfahl daher, die Anträge für eine Ausführung der Maßnahmen in 2021 erneut einzureichen.

Konkret geht es in Tuntenhausen um einen 1,8 Kilometer langen Abschnitt der Kreisstraße RO45 zwischen Ostermünchen und Lampferding sowie um 3,6 Kilometer der Kreisstraße RO24 zwischen Willing in Bad Aibling und Dettendorf in Bad Feilnbach. Die gut eine Million Euro teuren Straßenbauprojekte werden im Rahmen des Gesetzes über Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden vom Freistaat mit etwa 40 Prozent bezuschusst.

Alle gebilligten Maßnahmen stehen unter dem Vorbehalt, dass der Rosenheimer Kreistag das benötigte Geld im Haushalt des Landkreises für das Jahr 2021 zur Verfügung stellt. Die Tiefbauverwaltung im Rosenheimer Landratsamt ist zuständig für 360 Kilometer Kreisstraßen, 130 Ingenieurbauwerke sowie etwa 1000 Kilometer Geh- und Radwege, vor allem Radwanderwege.

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