Wasserburg – Nach dem Ausbau der Kapazitäten im Intensivbereich im Zuge der Corona-Pandemie setzt die Romed-Klinik Wasserburg nun den nächsten Meilenstein, was den Umfang der medizinischen Versorgungsmöglichkeiten betrifft. So können ab sofort mittels eines speziellen Akutdialyse-Geräts Nierenersatzverfahren gewährleistet werden – ohne, dass eine Verlegung der betroffenen Patienten in größere Kliniken nötig ist. Im Zuge von schweren Grunderkrankungen oder auch nach größeren chirurgischen Eingriffen kommt es immer wieder vor, dass die Nieren ihre Funktion einstellen. Im Idealfall regenerieren sich diese nach kurzer Zeit von selbst, aber bis dahin müssen die lebenserhaltenden Funktionen, die die Niere leistet, ersetzt werden. Bisher wurden Patienten in so einem Fall in nahegelegene, größere Kliniken gebracht, ab sofort kann auch die Wasserburger Klinik mit einem entsprechenden Gerät aufwarten. „Damit steigen wir in eine andere Liga auf“, betont Chefanästhesist Dr. Gordon Hoffmann (Foto), da bei akutem Nierenversagen nun vor Ort ein kontinuierlicher Funktionsersatz sichergestellt werden kann.