Rosenheim – Erst am späten Vormittag hieß es: Alle Züge verkehren wieder. Zuvor hatte am gestrigen Mittwoch ein Unfall mit einer Person für Stunden zu schweren Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs zwischen München und Rosenheim geführt. Ein Fremdverschulden kann nach Angaben der Polizei aber ausgeschlossen werden.
Die erste Meldung über den Zwischenfall bei Egarten – zwischen Großkarolinenfeld und Rosenheim – traf gegen 8.14 Uhr ein, danach ging für zwei Stunden nichts mehr, jedenfalls nicht auf den Gleisen. Meridian sorgte aber schnell für Ersatzverkehr.
Zum Beispiel für die Passagiere des 8.43-Uhr-Zugs aus München Richtung Rosenheim: Zehn Minuten nach dem Stopp am Bahnhof Aßling rollten zwei Busse auf den Aßlinger Bahnhofsvorplatz, um die Zuggäste nach Ostermünchen, Großkarolinenfeld und Rosenheim zu bringen. Nach Auskunft eines Meridian-Sprechers setzte das Verkehrsunternehmen insgesamt acht Busse für den Notverkehr ein. we