Wasserburg – Kurzarbeit, gestrichene Mini-Jobs, Kündigungen: Familien im Wasserburger Land, denen es schon vor Corona finanziell nicht gut ging, geht es jetzt nach Erfahrungen von Peter Fichter, Vorsitzender des Vereins „Wunschbaum e.V.“, oft noch schlechter. Deshalb hat der Verein heuer noch mehr Wünsche erfüllt als sonst: Ostern – im Lockdown – gab es kleine Geschenke, zum Schulstart Ranzen, im Sommer Fahrräder, wenn sich Eltern die Anschaffung für ihre Kinder nicht leisten konnten. Und auch für den Wunschbaum zu Weihnachten, der coronabedingt nicht im Haus der Tafel aufgebaut werden kann, ist eine Lösung in Sicht: Die Fußballer des TSV Wasserburg werden heuer für das Christkind den Postboten übernehmen und die Geschenke des Wunschbaums zu den Familien an die Haustür bringen.