Bundespolizei hindert 20 Migranten an der Einreise

von Redaktion

Vier vermeintliche Schleuser festgenommen –Keine erforderlichen Papiere dabei

Kiefersfelden – Über das Wochenende verteilt war die Rosenheimer Bundespolizei mit rund 30 unerlaubten Einreiseversuchen befasst. Die meisten der Migranten, die ohne die erforderlichen Papiere unterwegs gewesen sind, wurden auf der A93 bei Kiefersfelden festgestellt. In vier Fällen haben die Bundespolizisten auch die Personen festgenommen, die den Ausländern offenbar zum illegalen Aufenthalt in Deutschland verhelfen wollten.

So stoppten die Beamten am Sonntag in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn einen in Griechenland zugelassenen Kleintransporter. Am Steuer saß laut Bundespolizei ein Grieche. Beifahrer des 37-Jährigen war ein Albaner, der lediglich über eine abgelaufene griechische Aufenthaltserlaubnis verfügte. Die Beamten beschuldigte den 37-Jährigen der Beihilfe zum unerlaubten Einreiseversuch.

Einen entsprechenden Tatvorwurf musste auch ein Deutscher entgegennehmen. Mit seinem Pkw wollte der 42-Jährige einen Inder zwischen Kufstein und Kiefersfelden über die Grenze bringen. Der Inder, 24 Jahre alt, hatte weder einen Ausweis noch ein Visum dabei. Ebenfalls ohne Papiere war ein Syrer unterwegs. Der 23-Jährige, der im Wagen eines 33-jährigen Pakistaners mitfuhr, wurde von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften die Bundespolizisten auch zwei Kosovaren, die am Samstag in Richtung Rosenheim unterwegs waren. Während der Fahrer (20) einen Reisepass hatte, konnte sein Begleiter (17) den Beamten nur eine kosovarische Identitätskarte aushändigen.

Insgesamt verweigerten die Beamten am Wochenende rund 20 Migranten die Einreise. Sie stammen vor allem aus Nigeria, dem Kosovo, Togo und dem Irak.

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