Rosenheim – Bislang war die Meisterbriefübergabe an die Landwirtschaftsmeister eine Angelegenheit der Regierung von Oberbayern. Coronabedingt musste diese Großveranstaltung aber abgesagt werden. Daher organisierten die Schulleiter Wolfgang Hampel und Anna Bruckmeier noch vor dem „Lockdown light“ eine kleine Meisterfeier für ihre Absolventen in der Aula der Landwirtschaftsschule.
Zulassung im
Frühjahr 2018
Die Freude über das Geschaffte und über die guten Leistungen war bei den Lehrern und bei den Absolventen gleichermaßen zu spüren. Bereits im Frühjahr 2018 hatten diese die Zulassung zur Meisterprüfung erhalten. In den zwei Folgejahren legten sie nacheinander verschiedene fachliche und pädagogische Prüfungen ab. Die Ansprüche waren hoch – dem Titel „Meister“ entsprechend.
Die Lehrkräfte und Prüfer Monika Schaecke, Andreas Kißner und Sandra Mühlbauer befragten die Absolventen zu den persönlichen Erfahrungen in den einzelnen Prüfungsteilen. Interessant war die Aussage, dass vieles von dem, was man gesehen, geplant und berechnet hatte, zwischenzeitlich im eigenen Betrieb umgesetzt wird.
Der Prüfungsausschussvorsitzende und Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes, Klaus Gschwendtner, lobte die Leistungen der Absolventen und zeigte die Bedeutung des Titels „Landwirtschaftsmeister“ auf. Dieser sei Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. So rief er den Studierenden zu: „Engagieren Sie sich in den Berufsverbänden, wir brauchen Sie!“
Die drei Besten – Bernhard Astl aus Flintsbach (Note 1,39), Wolfgang Kink aus Bad Feilnbach (1,48) und Peter Baumann aus Ebersberg (1,95) – erhielten für ihre hervorragenden Leistungen den Meisterpreis.
Nach der festlichen Übergabe der Urkunden verabschiedete der Schulleiter die neuen Landwirtschaftsmeister und wünschte ihnen Glück und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg.