Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Dienstag zwischen Kufstein und Rosenheim rund zehn illegale Einreiseversuche unterbunden. Mehrere Migranten nutzten für ihren beabsichtigten Grenzübertritt die Hilfe Dritter. Auch ein Pakistaner, der sich von einem Landsmann helfen ließ, wollte sich illegal in Deutschland aufhalten. Weil er zum wiederholten Mal im Rahmen der Grenzkontrollen gefasst wurde, kassierte er bereits am Tag nach seinem unerlaubten Einreiseversuch eine Geldstrafe. Die Bundespolizisten kontrollierten den pakistanischen Staatsangehörigen in einem Regionalzug kurz vor Rosenheim. Gültige Einreisepapiere konnte der 47-Jährige laut Polizei nicht vorzeigen. Aufgrund der Sachlage beantragte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht ein beschleunigtes Verfahren. So wurde der Mann nur einen Tag nach seiner Festnahme zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verurteilt.