Ermittlungsgruppe gegründet

von Redaktion

Zusammenarbeit bei Kita-Einbrüchen

Stephanskirchen/Rosenheim – Die Zeit drängte etwas beim Einbruch in die Kita Regenbogen in Stephanskirchen. Nicht bei dem oder den Einbrechern, die in der Nacht zum Dienstag einstiegen, sondern bei der Polizei. „Wir mussten in der Früh schnell und trotzdem sehr gründlich arbeiten, denn es war klar, dass Eltern und Kinder bald kommen“, so Jürgen Thalmeier, Leiter des Ermittlerteams. Und vorher sollten möglichst viele Spuren gesichert sein. Denn, dass das eine oder andere neugierige Zwergerl mal nachschauen würde, was die Polizisten denn so treiben, das war abzusehen.

Der oder die Täter haben sich laut Thalmeier auf die Büros konzentriert, die Gruppenräume nur gestreift, „denen ging‘s ums Bargeld“. Auf ihrem Weg durch die Kita seien sie brachial vorgegangen. Die Kindergartenleiterin hat derzeit ein Büro ohne Tür.

Am Dienstagnachmittag verständigten sich Kripo und Inspektion Rosenheim darauf, eine Ermittlungsgruppe einzurichten. Denn am Wochenende war in eine Kita in Aising eingebrochen worden. Das Vorgehen war insofern vergleichbar, als das der oder die Täter über die Rückseite einstiegen, „da sind sie unbeobachtet und Kindergärten sind meist nicht mit Alarmanlagen oder Bewegungsmeldern gesichert“, so Thalmeier.

Zusätzlich zu den Kita-Einbrüchen nehmen die Ermittler auch die Einbruchserie in Bäckereien und in einen Stephanskirchener Getränkemarkt unter die Lupe. Aussagekräftige Ergebnisse sind laut Thalmeier erst in zwei bis drei Wochen zu erwarten. Es sei denn, es melden sich noch Zeugen.Sylvia Hampel

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